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Infos zum Thema Aussageverweigerung!

Ein kleiner aber sehr feiner Ratgeber zum Thema Bezugsgruppen!

Ein Ausführliches Stencil Tutorial gibts von „T-Force“ (Danke nochmal!)

HOW TO: Schablonen anfertigen

In diesem kleinen „Tutorial“ soll es darum gehen, wie ihr eure eigenen Schablonen, dem jeweiligen Zweck entsprechend, anfertigen könnt.
Bevor Ihr zum Anfertigen der Schablone an sich kommt, muss natürlich ein Motiv gefunden werden, das kann selbst erstellt sein oder einfach von den vielen Internetseiten zum Thema(www.stencilart.de, Stencilpunks, www.crustys-project.com ) kopiert werden. Selbst erstellt werden können Schablonen am PC mit normalen Grafikprogrammen, bei denen Kontrast und Helligkeit einstellbar sind (kostenlose Programme aus dem I-net sind:
GIMP und PAINT.NET)

Hilfen zum erstellen von Schablonen aus Fotos findet ihr unter:
www.stencilart.de, www.stencilrevolution.com (englisch), www.reclaimyourcity.net
Da das Erstellen von Vorlagen in den Foren dieser Seiten schon sehr gut beschrieben ist, fange ich also beim groben Handwerk an!
Bevor ihr jetzt die Schablone ausdruckt, solltet ihr sichergehen, dass keine Inseln, also Stellen die eigentlich beim Ausschneiden bestehen bleiben sollen, aber von aus zu schneidenden Stellen umgeben sind und damit auch wegfallen würden, mehr vorhanden sind.

Jetzt könnt ihr die Vorlage ausdrucken.

Nun bieten sich 3 Möglichkeiten, die ich hier vorstellen möchte.

1. LAMINIEREN

Das ausgedruckte Blatt schiebt ihr in die Mitte einer Laminierfolie. Dann wird die Folie mit der geschlossenen Seite voran in das Laminiergerät geschoben. Sicherheitshalber sollte die Folie das Gerät mehrmals durchlaufen. Danach geht es ans Ausschneiden (s.unten).
Nachteile dieser Methode sind, dass ihr ein Laminiergerät und Folie braucht, das ist etwas teuer,lohnt sich mit der Zeit aber. Des Weiteren
schmerzen beim Ausschneiden die Fingerkuppen nach einer Weile, da relativ viel Kraft benötigt wird. Mit der Zeit weicht das Papier auf und die Schablone gibt nur noch schlechte Bilder. Die Größe des Motivs ist auf A4 beschränkt.
Vorteile sind, dass das gewählte Motiv sehr genau ausgeschnitten werden kann und durch die Kombination aus Papier und der Folie eine relativ hohe Festigkeit und Stabilität entsteht. Das Motiv kann direkt vom ausgedruckten Blatt ausgeschnitten werden, Abmalen ist nicht erforderlich.

Daraus ergeben sich folgende bevorzugte Einsatzmöglichkeiten:
Schablone für selbst gemachte Sticker, T-Shirts, Leinwände, feine Sprühereien an den eigenen 4 Wänden =)

2. Abmalen auf eine Folie

Ihr nehmt eine normale, durchsichtige Folie und malt mit einem wischfestem Stift die Vorlage auf die Folie und schneidet die entstandenen Linien nach. Dabei müsst ihr sehr darauf achten, dass die Folie auf der Vorlage nicht verrutscht sonst wird das Bild nix. Es ist auch möglich die Motive direkt auf eine bedruckbare Folie zu drucken.Allerdings verwischt die Farbe auf der Folie beim Ausschneiden schnell.
Vorteile sind, dass sich eine einfache Folie sehr leicht und schnell ausschneiden lässt. Die Folie ist beliebig oft verwendbar, da sie nicht aufweichen kann und sich einfach reinigen lässt.
Nachteile sind, dass die Schablone sehr instabil ist und schnell reißt.
Das Abmalen erfordert eine ruhige Hand.

Daraus ergeben sich folgende bevorzugte Einsatzmöglichkeiten:
Schablone für selbst gemachte Sticker, T-Shirts, Leinwände, für die Kinderzimmerwand nur zu zweit.

3. Pappschablonen
Ihr klebt die ausgedruckte Vorlage auf eine Pappe oder dickes Zeichenpapier und schneidet sie aus. Als Pappe empfehlen sich besonders alte Pizzaschachteln, generell gilt je feiner das Motiv desto dünner sollte die Pappe sein.
Nachteile sind, dass sehr feine Motive fast unmöglich zu verwirklichen sind.
Da die Pappe eine gewisse Dicke hat, kommt es zu unscharfen Rändern.
Nach 10-15 mal benutzen ist die Schablone völlig durchweicht und unbenutzbar(es sei denn sie kann zwischendurch trocknen). DasAusschneiden dauert lang, da so eine Pappe ja erstmal durch schnitten werden will…
Vorteile sind, dass es fast keine Kosten gibt. Mit Pappschablonen ist es möglich die Schablone allein zu sprühen, da Pappe sehr fest und stabil ist und meist gerade an der Wand anliegt und daher mit einer Hand zu halten ist. Pappe verzeiht am ehesten zu starken Farbauftrag, daher die Pappe saugt die verlaufende Farbe etwas auf.

Daraus ergeben sich folgende bevorzugte Einsatzmöglichkeiten:
Kinderzimmerwand mit eher groben Motiven, Wohnzimmerwand

Jetzt habt ihr den Schablonenrohling!!

Nun schneidet ihr die Ränder der dunklen Flächen(des Motivs) nach, dabei fallen Stück für Stück alle dunklen Stellen weg. Als Schneidewerkzeuge sind besonders gut Skalpelle oder Bastlermesser. Es gehen aber auch Cuttermesser, Rasierklingen etc.--> eigentlich alles was scharf und spitz ist.

Die Schablone ist fertig. Jetzt kommt der eigentlich spaßige Teil an der Sache.

Der Verwendungszweck so einer Schablone ist natürlich sie zu sprühen oder auf ein T-Shirt zu rollen (soll hier aber nicht Thema sein).
Zum Sprühen braucht ihr natürlich Sprühlack. Normalerweise könnt ihr alles benutzen, wo Farbe raus kommt, aber besonders für Anfänger empfehle ich Sprühdosen mit wenig Druck zu benutzen (heißt es kommt wenig Lack beim drücken raus), da dadurch das Auftreten von Drips (Farbe die runter läuft) stark reduziert werden kann. Zu nennen sind dabei besonders: Montana Gold, Molotow Belton Artist, mtn 94, wer das nötige Kleingeld hat kannauch auf mtn Alien zurückgreifen. Alle Dosen haben wenig Druck und sind meist im „HipHop-Laden“ um die Ecke käuflich zu erwerben(zumindest eine davon) Sie sind BILLIGER und BESSER als jeder Lack aus dem Baumarkt (alle kosten weniger als 4€ pro Dose). Am besten ihr probiert die Handhabung der Dose eurer Wahl bevor ihr richtig loslegt nochmal auf einem Blatt Papier o.ä. aus(das Blatt am besten danach vernichten, da so etwas als Beweis dienen kann!!!).
Des Weiteren könnt ihr euch das Sprühen einfacher machen, indem ihr Skinny-caps verwendet, diese sind eigentlich gemacht um bei Graffitis dünne Linien zu ziehen und zu diesem Zweck reduzieren sie den Farbausstoß nochmals und die Wahrscheinlichkeit von Drips sinkt weiter. Für grobe Schablonen können auch outline- oder soft-caps benutzt werden, diese haben einen breiten aber sanften Farbausstoß.

Somit könnt ihr auch feine Schablonen perfekt auf den möglichst glatten Untergrund eurer Wahl sprühen. Dabei solltet ihr einen gewissen Abstand zwischen Sprühdose und Schablone/Untergrund einhalten, da sonst zu viel Farbe aufgetragen wird und sie läuft herunter…

Falls Mutti oder Vati euch beim Sprühen im Wohnzimmer erwischen, hat „inforiot“ noch ein paar tolle Tipps.

So das wars……..

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Ich hoffe alles ist verständlich. Ich erhebe natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Alle Fotos sind unter rundum legalen Bedingungen entstanden. Wenn ihr noch tolle Ideen, Berichtigungen usw. bin ich für alle Ratschläge offen.

In diesem Sinne :

DER KAMPF GEHT WEITER
BIS DIE FARBE ALLE IST !!!

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